Bürger findet 18,5 kg Silberschatz: Ein Rekord in der dänischen Geschichte

Foto: bbc.com
Ein beispielloses Ereignis hat Archäologie- und Geschichtsbegeisterte in der dänischen Region Nordjütland in Staunen versetzt. Ein Bürger entdeckte bei Grabungsarbeiten in seinem Garten den größten Silberschatz aus der Wikingerzeit in der Geschichte Dänemarks.
Es wird berichtet, dass das Gesamtgewicht der gefundenen Silbergegenstände 18,5 Kilogrammbeträgt und insgesamt über 700 einzigartige Teileumfasst.
Von der einfachen Baustelle zur historischen Sensation
Ein Bewohner der Gemeinde Rebild wollte in seinem Garten eine neue Terrasse anlegen:
Unerwarteter Fund: Beim Graben stieß der Spaten auf einen harten Gegenstand. Der Bürger hielt es zunächst für einen alten Zaunrest oder Scherben von Töpferwaren;
Ausgegrabener Schatz: Der Hausbesitzer setzte die Grabung vorsichtig fort und fand einen Tontopf sowie Hunderte von Silberschmuckstücken, antiken Münzen und reinen Silberbarren, die darum verstreut lagen.
Historische Analyse: Finanzgeheimnisse des 10. Jahrhunderts
Wissenschaftler des Historischen Museums Nordjütland erklären, dass dieser Fund ein neues Kapitel in der Erforschung der Wikingerzivilisation aufschlägt:
Gewichts- und Wertsystem: Die Silberbarren im Tontopf waren präzise nach Gewicht geordnet, was beweist, dass die Wikinger Reichtum mit festen Finanzwerten im Handel und in der Buchhaltung nutzten;
Englische und arabische Münzen: Im Schatz befanden sich Münzen verschiedener Zivilisationen. Englische Münzen wurden während der Regierungszeit von König Eduard geprägt — 899–924 n. Chr. Arabische Silbermünzen stammen ebenfalls aus genau diesem Zeitraum;
Fazit zur Epoche: Basierend auf diesen Beweisen datierten Archäologen die Vergrabung des riesigen Schatzes auf den Anfang des 10. Jahrhunderts.


















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