Was sagte Paschinjan über Armeniens Weg in die Europäische Union?

Was sagte Paschinjan über Armeniens Weg in die Europäische Union?

Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan gab am 3. September auf einem Briefing offiziell bekannt, dass er nicht die Absicht habe, das Gesetz zur Einleitung des Beitrittsprozesses zur Europäischen Union (EU) aufzugeben. Der Regierungschef bezeichnete die Verabschiedung dieses Dokuments als einen historischen und strategisch richtigen Schritt für Eriwan und bewertete den laufenden Integrationsprozess positiv.

„Das Gerede davon, dass wir keinen anderen Weg hätten, ist vorbei“: Die wichtigsten Aussagen Paschinjans

Auf der Pressekonferenz ging der Premierminister auf die Kritik an der außenpolitischen Ausrichtung des Landes ein und erläuterte seinen festen Standpunkt:

  • Eine strategisch richtige Wahl: „Die Verabschiedung dieses Gesetzes war der richtige Schritt. Ich bewerte alle derzeit laufenden Prozesse positiv“, betonte Paschinjan;

  • Erwiderung an Skeptiker: Laut dem Regierungschef wurden vor der Verabschiedung des Dokuments in verschiedenen politischen Kreisen häufig Behauptungen wie „Armenien hat keinen anderen Weg“ laut, doch heute seien solche Ansichten endgültig ausgeräumt;

  • Absicht zur Harmonisierung beider Organisationen: Nikol Paschinjan stellte klar, dass Armenien nicht plant, aus der von Russland geführten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) auszutreten, sondern hofft, die Mitgliedschaft in dieser Struktur mit einer tiefen Integration in die Europäische Union zu verbinden.

Die historische Entscheidung von 2025 und Fragen zur „doppelten Integration“

Zur Erinnerung: Das armenische Parlament hatte das Gesetz zur Einleitung des Beitrittsprozesses zur Europäischen Union am 26. März 2025 offiziell verabschiedet. Dieses Dokument wurde als ernsthafter Schritt zur Veränderung des Kräfteverhältnisses im Südkaukasus bewertet.

Dennoch wird Eriwans Bestreben, sowohl mit Brüssel als auch mit Moskau verbündet zu sein – trotz enger Handels-, Wirtschafts- und Energiebeziehungen zu Moskau –, unter internationalen Analysten als komplexes geopolitisches Thema diskutiert.

Glauben Sie, dass Armenien als EAWU-Mitglied gleichzeitig vollständig in die Europäische Union integriert werden kann? Wie werden Brüssel und Moskau auf Eriwans komplexe Strategie, „auf zwei Stühlen zu sitzen“, reagieren? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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