Pérez' Fehler und Mourinhos Schock: Warum Rodrís Wechsel zu Real Madrid platzte

Der renommierte spanische Journalist Sergio Valentín hat "Manchester City" enthüllt, warum der erwartete Transfer des Mittelfeldspielers Rodri zu Real Madrid platzte und wie Barcelona in den Poker einstieg.
Laut dem Journalisten war die Einigung zu fast 100 Prozent perfekt: Rodri hatte einem Wechsel nach Madrid vollständig zugestimmt, und alle Transferbedingungen mit "Manchester City" waren vereinbart. Doch ein unerwarteter Schritt der Vereinsführung aus Madrid stellte alles auf den Kopf.
Juni Calafats Einfluss und Pérez' Entscheidung
Auf dem Höhepunkt der Verhandlungen schaltete sich der Chefscout von Real Madrid, Juni Calafat, ein und überzeugte Florentino Pérez davon, dass sich die Ablöse weiter senken lasse. Pérez hörte auf den Scout und fror die Gespräche vorübergehend ein.
Als Real Madrid versuchte, die Ablöse zu drücken, lehnte "Manchester City" das Angebot entschieden ab und begann, Rodri anderen Klubs auf dem Transfermarkt anzubieten.
"Rodri sagte, dass er nur zu Real Madrid wechseln wolle. Doch Florentino Pérez blieb bei seiner harten Linie: Entweder sinkt der Preis oder der Transfer findet nicht statt. Schließlich war der Spieler des vergeblichen Wartens müde. Als Jorge Mendes José Mourinho davon berichtete, war der Trainer schockiert", — schrieb Sergio Valentín.
Barcelona, Flick und Decos geheimer Vorstoß
Barcelona nutzte die komplizierter werdende Situation und Sportdirektor Deco nahm vor drei Tagen direkt Kontakt zu Rodri auf.
Den Berichten zufolge spielten folgende Faktoren eine entscheidende Rolle dabei, den Spieler von einem Wechsel zu den Blaugrana zu überzeugen:
Hansi Flickkontaktierte den Spieler persönlich und erklärte ihm seine taktische Rolle im Team;
seine bei Barcelona spielenden Teamkollegen aus der spanischen Nationalmannschaftluden Rodri nach Katalonien ein.
Damit gelang es Manchester City, einen weiteren starken Anwärter ins Rennen zu bringen. Noch wichtiger: Rodri selbst zeigte plötzlich ernsthaftes Interesse an der Barcelona-Option.
Krise in der Transferpolitik von Real Madrid?
Der Journalist Sergio Valentín kritisierte die interne Lage beim Madrider Klub scharf:
"Real Madrid ist ein Transatlantikliner, doch in seinem Führungssystem gibt es ernsthafte Risse. Der Klub hat seit Langem Probleme bei Planung und Transferpolitik. Nun muss er nicht nur mehr bezahlen, sondern auch Rodrís gerade erst verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Mourinho wollte unbedingt einen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten und steht angesichts dieser Situation unter Schock", — sagte der Insider.
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